Vermischtes

Hotelbetreiber: 170 Geiseln in Gewalt von Bewaffneten in Bamako

GDN - In Malis Hauptstadt Bamako hat es am Freitag einen Angriff auf ein Hotel gegeben, bei dem Dutzende Geiseln genommen worden, teilte die Hotelgruppe "Rezidor" mit. Eine offizielle Bestätigung gibt es bislang nicht.
Der Erklärung zufolge hat eine unbestimmte Zahl bewaffneter Männer in einem Radisson-Hotel rund 140 Hotel-Gäste und 30 Angestellte in der Gewalt. Einsatzkräfte der Polizei seien vor Ort. Die amerikanische Botschaft in Mali hat US-Bürger, die sich möglicherweise in der Gegend aufhalten, via Facebook aufgefordert, nicht auf die Straße zu gehen. Weitere Einzelheiten sind bislang nicht bekannt. Nach dem Angriff auf das Hotel hat Oberstleutnant André Wüstner, der Bundesvorsitzende des Bundeswehrverbandes, die Entsendung kampffähiger Truppen nach Mali gefordert. "Für das künftige Engagement der Bundeswehr in Mali bedeutet das: Wir müssen robuste, kampfkräftige Truppen entsenden, um den Gefahren angemessen begegnen und erfolgreich sein zu können", sagte Wüstner dem Berliner "Tagesspiegel" (Samstagausgabe). "Der Terror-Akt von Bamako macht einmal mehr deutlich, dass sich der so genannte `Ring of Fire` von Afghanistan über Jemen, Syrien und den Irak bis nach Afrika erstreckt."
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